Olympische Spiele

100-Euro-Melonen und Klos wie im Raumschiff: Sieben kuriose Fakten über Japan

Michael Saurer

Von Michael Saurer

Fr, 23. Juli 2021 um 19:57 Uhr

Olympische Spiele

BZ-Plus Das olympische Gastgeberland ist faszinierend – stellt seine ausländischen Besucher aber oft vor große Herausforderungen. Wir haben einige Kuriositäten zusammengetragen.

Es ist ein Land voller Kontraste. Zum einen ist Japan geprägt durch Mega-Metropolen wie Tokio, Yokohama und Osaka. Dann gibt es aber noch das ländliche Japan, dort wo die Berge in die Höhe ragen, wo an den unzugänglichsten Stellen plötzlich Tempel auftauchen und wilde Flüsse sich ihren Weg bahnen. Auch die Japaner sind voller Widersprüche: Seriös, ernst und konservativ mit schwarzem Anzug und strengem Blick auf der einen Seite, bunt, flippig und extrovertiert auf der anderen. Wir haben einige Beobachtungen zusammengetragen, über die sich der unerfahrene Japan-Besucher wundern dürfte.
Gewusel ohne Ende
Enge, Menschenmassen und Männer in schwarzen Anzügen, die aus den U-Bahn-Zugängen strömen – das sind Bilder, die man mit Tokio verbindet. Kein Wunder, die Großregion Kanto, zu der neben Tokio unter anderem auch die Metropolen Yokohama, Kawasaki und Chiba gehören, ist mit fast 40 Millionen Einwohnern die größte Metropol-Region der Welt. Doch selbst in Tokio gibt es viele ruhig Ecken.
Fotos: Die schönsten Bilder von der Eröffnungsfeier in Tokio
Nun, Shibuya gehört sicher nicht dazu. Keiner der 23 Stadtbezirke der Hauptstadt erfüllt derart viele Klischees über das Land. Er ist das kommerzielle Zentrum der Metropole, beheimatet unzählige Büros und Geschäfte – und es wuselt zu fast jeder Zeit an allen Ecken. Das Ganze gipfelt an der Westseite des Bahnhofs – an der wohl berühmtesten Kreuzung der Welt und wohl der einzigen weltweit, über die es einen eigenen Wikipedia-Artikel gibt. Bei Grün laufen dort um die 3000 Menschen pro Minute auf die andere Straßenseite – entweder direkt oder schräg im 45 Grad-Winkel. Schaut man sich das Treiben von einem höher gelegenen Café an, sieht man eine scheinbar nicht mehr enden wollende Masse an Menschen – die bei Rot dann ebenso diszipliniert Stopp macht, wie sie sich zuvor höflich und rücksichtsvoll ihren Weg durch die Stadt gebahnt hat.
Katzen und Rüschenkleider
Rund einen Kilometer nördlich von Shibuya endet ...

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