700 Nothelfer müssen betreut werden

Silvia Faller

Von Silvia Faller

Mo, 19. September 2011

Ebringen

BZ-INTERVIEW mit Bernhard Goldschmidt, Vorsitzender der Ebringer Malteser, über deren besondere Aufgabe am Papstwochenende.

EBRINGEN. Über 100 000 Menschen werden zu den Gottesdiensten mit Papst Benedikt XVI. in Freiburg erwartet. Im Notfall brauchen Sie Hilfe. Daher kommen rund 700 Sanitäter aus der ganzen Bundesrepublik am Papstwochenende in die Stadt. Von Ebringen aus, wo die örtliche Gliederung des Malteser Hilfsdienstes eine Versorgungsstation eingerichtet hat, fahren sie zu ihren Einsatzstellen. Für den Ortsverband ist das eine enorme Herausforderung, wie der Vorsitzende Bernhard Goldschmidt im Gespräch mit BZ-Mitarbeiterin Silvia Faller erläutert.

BZ: Respekt Herr Goldschmidt, Sie sorgen dafür, dass 700 Notfallhelferinnen und -helfer schlafen und essen können. Was gibt es denn alles zu tun?

Goldschmidt: Im Lauf deskommenden Freitags kommen die ersten Gruppen an, sie erhalten dann ein Abendessen von uns. Um Mitternacht geht es dann weiter mit dem Frühstück für die, die am Samstag zuerst ausrücken. Sie müssen so früh losfahren, weil die Zufahrten zu ihren Einsatzstellen später gesperrt sind. Am Samstagvormittag kommen dann die Nächsten an ...

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