Ahlmann hält Springreiter im Rennen

dpa

Von dpa

Do, 11. August 2022

Reitsport

Nach dem Zeitspringen ist das deutsche Team Sechster.

Ein starker Auftritt von Schlussreiter Christian Ahlmann hat den Start des Springreiter-Teams in die Weltmeisterschaft gerettet. Nach dem Zeitspringen am Mittwoch im dänischen Herning liegt das Team von Bundestrainer Otto Becker nach insgesamt zwei Abwürfen auf Rang sechs. Es führt nach der ersten von drei Teilprüfungen der Mannschaftswertung das Quartett aus Schweden vor Frankreich und Belgien.

"Das erste Ziel ist erreicht, wir sind in Reichweite", kommentierte Becker. "Wir können uns hoffentlich noch ein bisschen vorarbeiten", sagte er nach den Fehlern von Marcus Ehning mit Stargold und André Thieme mit Chakaria, die ein besseres Ergebnis verhinderten. "Ein Fehler weniger wäre uns natürlich lieber gewesen."

Startreiter Ehning kam bei seinem flotten Ritt auf Stargold mit vier Strafpunkten aus dem Parcours, die bei diesem Zeitspringen in Strafsekunden umgerechnet wurden. "Das war mein Fehler", sagte der 48-Jährige aus Borken: "Ich habe eine falsche Entscheidung getroffen." Sein Hengst habe sich in toller Form gezeigt, schwärmte der Mannschaftsweltmeister von 2010 und sagte augenzwinkernd: "Er hat es gut gemacht, ich schlecht."

Eine fehlerfreie Runde zeigte hingegen Debütantin Jana Wargers mit Limbridge. "Ich bin super, super happy", kommentierte die 30-Jährige den ersten WM-Ritt ihres Lebens. Dass es immerhin eine noch eine ordentliche Ausgangsposition für die beiden weiteren Runden wurde, hatte das Team Christian Ahlmann zu verdanken. Der Profi aus Marl zeigte mit Dominator eine makellose Runde und ist mit Platz neun im Einzel bester Deutscher. "Das Gefühl war sehr gut", kommentierte Ahlmann.