Kanada

Amanda Todd wird zum Symbol für Cybermobbing

Christina Horsten, dpa

Von Christina Horsten & dpa

Mo, 22. Oktober 2012 um 14:12 Uhr

Computer & Medien

Jahrelang hat die Kanadierin Amanda Todd Hänseleien ertragen - in der Schule und online. Mit 15 nahm sie sich das Leben. Ein zuvor veröffentlichtes Video wird nun zum Symbol für Cybermobbing.


"Ich habe niemanden", steht in schwarzer, kugeliger Mädchen-Schrift auf einer weißen Karteikarte. "Ich brauche jemanden." Ein traurig guckendes Smiley-Gesicht ist dahinter gemalt. Dann wird der nächste Zettel in die Kamera gehalten. "Mein Name ist Amanda Todd." Kurze Zeit später ist Amanda Todd tot. Das auf YouTube veröffentlichte Video war der letzte Hilferuf der 15-Jährigen aus der Nähe der westkanadischen Stadt Vancouver.
Fast neun Minuten lang hält sie eine beschriebene Karteikarte nach der ...

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