Gesetzesinitiative

Länder fordern ein Rauchverbot beim Fahren mit Kindern

dpa, ben

Von dpa & Benedikt Hecht

Mi, 18. September 2019 um 18:10 Uhr

Panorama

Wer im Auto raucht, schadet allen Mitfahrern. Eine Initiative mehrerer Bundesländer will Kinder und Jugendliche per Gesetz vor dem Qualm schützen und den Glimmstängel aus den Autos verbannen. Bei Verstößen würden dann empfindliche Strafen drohen.

Keine Flucht möglich: Wer auf der Rückbank im Auto sitzt, ist Zigarettenrauch schutzlos ausgeliefert. Wenn es nach dem Willen mehrerer Bundesländer geht, gehören vollgequalmte Autos aber schon bald der Vergangenheit an. "Gerade Kinder tragen eine Reihe gesundheitlicher Folgen vom Passivrauchen davon", sagt Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann. Für die SPD-Politikerin ist klar, dass Jugendliche vor dem schädlichen Qualm geschützt werden müssen.

Eine entsprechende Gesetzesinitiative wollen Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein am Freitag in den Bundesrat einbringen.

Schadstoffkonzentration ist höher als in Raucherkneipe
"Der Bund muss endlich handeln und die entsprechenden Regelungen umsetzen", fordert Ministerin ...

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