Bienen sind enorm wichtig für uns

Marlene Kuhn, Klasse 4a, Geroldsecker Bildungszentrum

Von Marlene Kuhn, Klasse 4a, Geroldsecker Bildungszentrum (Seelbach)

Fr, 02. Juli 2021

Zisch-Texte

Besuch bei einem Hobby-Imker.

Das Bienensterben wird auch für die Menschheit bedrohlich. Alle denken beim Stichwort Bienensterben nur an den Honig, aber es gibt noch viel mehr, was das Bienensterben verändern würde. Ich habe mit dem Hobby-Imker Ludwig Schwendemann aus Seelbach gesprochen. Er ist seit 1980 Hobby-Imker und sagt, dass es immer weniger Bienen werden.

Vor zehn Jahren hatte er noch 20 Bienenvölker und heute nur noch fünf. Ein Bienenvolk hat zirka 24 000 Bienen, im Sommer sind es sogar zwischen 60 000 und 80 000 pro Volk. "Immer mehr Imker werden älter und stellen die Bienenzucht ein", sagt er. Es gibt wenig junge Leute, die sich dafür interessieren, da es auch viel Arbeit macht. Es wird auch immer mehr Gift auf den Feldern gespritzt und es gibt immer weniger Landwirtschaft, wo sich die Bienen ernähren können.

Wenn die Bienen aussterben würden, wäre das für uns Menschen schlimm, vermuten viele. Die Produktion von vielen Produkten wäre ohne die Bienen schwierig. Es gäbe womöglich außer dem Honig auch kein Obst und Gemüse mehr, keine Kosmetik, Shampoo, Gummibärchen, Raps- und Sonnenblumenöl, sogar Wurst könnte es nicht mehr geben, da diese mit vielen Kräutern hergestellt wird. Auch Kleidung würde knapp, da es keine Baumwolle mehr geben wird.

Ich finde es schön, dass die Schule in Seelbach unter dem Friedhof eine Blumenwiese gesät hat. Ich hoffe, dass die Menschen im Sommer an die Bienen denken und wissen, dass es sehr wichtige Insekten sind.