Analyse

Klarnamen können Internet-Diskussionen besser machen

Bernadette Uth

Von Bernadette Uth

Di, 27. Februar 2018 um 12:25 Uhr

Computer & Medien

Hass, Denunziation und Lügen grassieren im Internet. Wie können Nachrichten-Websites die Diskussionskultur verbessern? Durch Klarnamen, wie eine Untersuchung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt zeigt.

"That escalated quickly" – kaum ein Satz passt besser zu Diskussionen im Netz. Schon nach wenigen Kommentaren stößt man auf Facebook oder auch auf Nachrichtenseiten meist auf Beschimpfungen und Verunglimpfungen. Im Schutz von Anonymität und Pseudonymität fühlen sich viele frei, das zu äußern, was sie sich im echten Leben nicht trauen würden.

Das Problem ist mittlerweile so virulent, dass sogar der Staat eingegriffen hat: Zu Jahresbeginn trat das Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Kraft. Es verpflichtet Betreiber sozialer Netzwerke zur Löschung etwa von Falschnachrichten und Hass-Posts. Doch auch Nachrichtenseiten wie BZ Online haben in ihren Kommentarspalten mit Hass, Aggression und Rassismus zu kämpfen, manch Beitrag driftet gar in rechtsverletzende Bereiche ab – und die Diskussionen sind kaum mehr lesenswert.

Wie lässt sich die Qualität der ...

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