Computerspiele: Die Sehnsucht nach der Maus

Walter Schmidt

Von Walter Schmidt

Mo, 18. Januar 2010

Deutschland

In virtuellen Welten suchen Kinder und Jugendliche Aufgaben, an denen sie über sich hinauswachsen können, sagt Hirnforscher Gerald Hüther / Von Walter Schmidt

Eine wachsende Zahl von Kindern und Jugendlichen, vor allem Jungen, kauern täglich etliche Stunden lang wie festgenagelt vorm Computer. Sie durchleben in hektischen, brutalen und kriegerischen Scheinwelten sonderbare Abenteuer und Bewährungsproben. Darüber vergessen sie bisweilen das Essen und meiden reale Kontakte. Und die Lust am virtuellen Spiel verändert unweigerlich ihr Hirn.

Eine glückliche Kindheit klingt anders: "Sie verlassen selbst bei schönstem Wetter ihr Zimmer nicht mehr, hocken wie gebannt vor dem Computer, sie vernachlässigen ihren Körper..., sie essen wenig und widerwillig, sie schlafen kaum... Übermüdet und desinteressiert sitzen sie in der Schule..., letztlich empfinden sie ihre soziale Umwelt als Last".
Die düsteren Zeilen stammen aus einem Buch mit dem Titel "Computersüchtig – Kinder im Sog der modernen Medien". Es warnt vor den oft lebensbestimmenden Folgen eines Abdriftens in virtuelle Existenzen – vor dem schleichenden Ausstieg aus dem ...

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