"Das ist Notwehr"

Das Gespräch führte

Von Das Gespräch führte

So, 01. September 2019

Vogtsburg

Der Sonntag Der Journalist Arno Luik geht hart mit der Deutschen Bahn ins Gericht.

Sein Vater war der letzte Bahnhofsvorsteher in Königsbronn, er selbst ist einer der schärfsten Kritiker der Deutschen Bahn und doch ein "großer Bahnfreund", wie Arno Luik über sich sagt. Am 8. September liest der Stern -Journalist in Vogtsburg-Oberrotweil aus seinem neuen Buch.

Der Sonntag: Die Presse, haben Sie gesagt, ist als Vierte Gewalt im Staat dazu da, den Politikern auf die Finger zu schauen und, wenn’s sein muss, auch zu hauen. Auf die Bahn hauen Sie besonders gern?

Ich haue die Bahn nicht. Sie aber radikal zu kritisieren, das ist eher eine Notwehr, wenn Sie so wollen: eine Bürgerpflicht. Denn es ist frech, wie sich diese Bahn jenen Bürgen gegenüber benimmt, die sie finanzieren. Wir Steuerzahler pumpen in die Bahn über 10 Milliarden Euro jährlich, wirklich viel Geld, sie könnte, sie müsste also gut sein, aber das ist sie nicht. Aber statt hier perfekt zu funktionieren, ist die Bahn in 140 Ländern unterwegs und zu einem weltweiten Logistikkonzern mutiert, in dem die Sonne nie ...

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