DEL-Start vor 4000 Fans?

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Fr, 10. September 2021

Schwenningen Wild Wings

Wild Wings erwarten heute Bremerhaven.

Die Wild Wings starten gegen zwei Angstgegner in die neue DEL-Saison: Am Freitag, 19.30 Uhr, erwarten die Schwenninger die Fischtown Pinguins Bremerhaven, am Sonntag 19 Uhr, gastieren sie beim ERC Ingolstadt. "Die Jungs sind gut drauf", ist Trainer Niklas Sundblad überzeugt. "Wir haben zuletzt kürzeren Trainingseinheiten gemacht, um spritziger zu sein", so der 48-jährige Schwede. Das Tor hütet heute in der Helios-Arena die Nummer eins, Joacim Eriksson. Die Verteidigerpaare sind Robak – Spornberger; Huß – Ramage, Burström – Weber. Siebter Verteidiger ist Maximilian Adam. Auch die Sturmreihen sind so wie am vergangenen Samstag bei der Generalprobe gegen Augsburg, die mit 4:3-Toren nach Verlängerung gewonnen wurde: Lundh – Olimb – Turnbull; Tyson Spink – Bassen – Görtz; Karachun – Hadraschek – Pfaffengut; Cerny – Möchel – Alberg. Tylor Spink fällt weiterhin aufgrund einer Oberkörperverletzung aus. Der junge Philip Feist kommt beim Kooperationspartner Freiburg zum Einsatz.

"Wie viele Fans werden kommen?" Das war die erste Frage, die Boaz Bassen am Donnerstag Pressesprecher Krischan Läubin stellte. "3500, vielleicht auch 4000", so Läubin. Der Fanshop der Wild Wings in der Schwenninger Jakob-Kienzle-Straße hat heute noch bis 14 Uhr geöffnet. Online können Tickets bis kurz vor dem Auftaktbully erworben werden. Aufgrund der Pandemie gibt es aber in der Helios-Arena keine Abendkasse. "Die Fans haben uns gegen Augsburg ein unglaubliches Gefühl gegeben, sie sind megawichtig", so Bassen, der aktuell seinen Vertrag bei den Wild Wings um zwei Jahre verlängert hat. "Ich bin froh, hier zu sein, Schwenningen ist für mich Familie", sagt der 22-jährige Deutschkanadier.

Die Gäste aus Bremerhaven wurden in der vergangenen Saison Zweiter in der Nord-Gruppe, unterlagen aber im Viertelfinale den Grizzlys Wolfsburg mit 1:2. Dennoch war es eine erfolgreiche Saison. Die Pinguins konnten ihre besten Spieler halten. So blieb der Topsturm, der sogenannte "Karawanken-Express", mit den Slowenen Jan Urbas, Ziga Jeglic und Miha Verlic an Bord.