Ausgrabungen am Mauracher Berg in Denzlingen

Licht ins Dunkel der Historie bringen

Markus Zimmermann

Von Markus Zimmermann

Mo, 04. August 2014 um 17:28 Uhr

Denzlingen

Vorbei ist es in den kommenden sechs Wochen mit idyllischer Ruhe bei der St. Severinkapelle auf dem Mauracher Berg in Denzlingen. Bereits im vierten Jahr nacheinander sind dort während der Sommerferien Studenten der Archäologie am Graben, um Licht ins Dunkel der Historie des Orts zu bringen. Von Interesse sind dabei nicht mehr die Knochenfunde, die in den Vorjahren gemacht wurden, sondern vor allem Mauerreste.

Professor Sebastian Brather ist immer noch zuversichtlich, auf Überreste von Bauten zu stoßen, die vor dem Kirchenbau hier standen. Ernüchternd fiel das Ergebnis der Georadaruntersuchungen im April dieses Jahres aus. "Wir haben keine Hinweise auf eine Ausdehnung über die Kirche hinaus", erklärt Brather. Die Radarbilder zeigten keine Mauerreste, was jedoch keineswegs bedeute, dass sich keine finden lassen. In der Fläche wird deshalb nicht weiter gegraben, die Studierenden werden sich unter der Leitung von Grabungsleiter Benjamin Hamm, der ...

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