Fußball

Der nächste Tiefpunkt: Ultras beleidigen bundesweit Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp

Frank Hellmann

Von Frank Hellmann

So, 01. März 2020 um 20:49 Uhr

1. Bundesliga

BZ-Plus In Sinsheim und anderen Stadien schmähen und beleidigen Ultras Mäzen Dietmar Hopp, der FC Bayern solidarisiert sich mit ihm. Hopp versteht nicht, was die Ultras gegen ihn haben.

Selten ist der Sinn eines Fußballspiels so ad absurdum geführt worden wie am Samstagnachmittag in der Sinsheimer Arena. Dort gegenüber vom Technikmuseum, auf der anderen Seite der A 6, jonglierte Thiago, der kickende Künstler der Bayern, völlig ungestört vom Gegner TSG Hoffenheim den Ball auf seinen Füßen, ehe auch Ihlas Bebou, der Offensivspieler vom Gegner, in die Passfolge einbezogen wurde. Die letzten 14 Minuten lang spielten sich die beiden Mannschaften – beim Stande von 6:0 für den zuvor haushoch überlegenen Rekordmeister – lockerer als bei jeder Aufwärmübung gegenseitig das Bällchen zu.

Es waren Szenen, die ältere Fußball-Anhänger an den Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und Österreich erinnerten: Damals bei der WM 1982 unterließen die beiden Mannschaften jede Torannäherung, um mit dem 1:0-Resultat gemeinsam in die nächste Runde zu gelangen. Was am 25. Juni 1982 als Schande von Gijon in die Geschichte einging, hatte nun allerdings einen anderen Ursprung. Denn diesmal ...

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