Zisch-Schreibwettbewerb Frühjahr 2020 I

Der Unfall

Di, 31. März 2020 um 10:49 Uhr

Schreibwettbewerb

Von Lisa Weber, Klasse 4a, Grundschule Tunsel, Bad Krozingen

B. Zetti und Betti Z. waren ganz schön in Eile. Die beiden Reporter hatten gehört, dass auf der Wiese hinter der Grundschule Tunsel ein Unfall passiert ist. Auf der großen Wiese trafen sie dann den Polizisten Fritz . Dieser berichtete von dem schrecklichen Unfall, bei dem eine Frau angefahren wurde. Der Autofahrer flüchtete und ließ die Frau verletzt liegen. Zum Glück beobachteten Zeugen den Unfall. B. Zetti sagte: "Das ist doch nicht zu fassen, eine verletzte Frau einfach liegen zu lassen, ohne Hilfe zu holen. Sie hätte sterben können." Betti Z. rief den Notruf, schilderte die Situation und ergänzte: "Die Frau hat große Schmerzen am rechten Bein und auch am Kopf und blutet sehr stark." Der Mann am Notruf-Telefon antwortete, dass Hilfe unterwegs ist.

Keine fünf Minuten später kam der Krankenwagen und fuhr die Frau kurz danach mit lauter Sirene ins Krankenhaus. Dort wurde sie genauer untersucht und gleich behandelt. B. Zetti und Betti Z. fuhren danach auch gleich ins Krankenhaus, um zu hören, wie es der Verletzten geht. Der Arzt berichtete: "Frau Weber hat zum Glück keine schweren Verletzungen. Sie hat eine Gehirnerschütterung und eine Platzwunde am Kopf. Außerdem ist ihr rechtes Bein gebrochen."

In der Zwischenzeit wurden die beiden Zeugen zum Unfall vernommen. Beide berichteten dem Polizisten Fritz, dass der Autofahrer zirka 1,80 Meter groß und schlank ist. "Der Mann trug eine Brille und hatte schwarze kurze Haare. Außerdem trug er einen Schnurrbart", gab der erste Zeuge an. Zur Kleidung sagte der zweite Zeuge: "Der Fahrer hatte ein gelbes T-Shirt mit einer grünen Schlange darauf sowie eine blaue Jeans an." Auf seinem rechten Arm konnte man ein Schlangentattoo erkennen. Fritz fragte: "Können Sie das Auto beschreiben, mit dem der Fahrer unterwegs war? Konnten Sie das Kennzeichen erkennen?" Beide Zeugen beschrieben einen schwarzen VW Golf mit getönten Scheiben. Der erste Zeuge konnte das Kennzeichen nicht erkennen, weil er das Auto nur von der Seite gesehen hatte. Der zweite Zeuge aber erinnerte sich an einen Teil des Autokennzeichens.

Aufgrund dieser Angaben konnte Fritz den Täter am nächsten Tag fassen. Frau Weber wurden im Krankenhaus Fotos vom Fahrer und seinem Auto gezeigt. Die Frau stand noch immer unter Schock und rief: "Ja, das ist er." B. Zetti und Betti Z. durften bei der Vernehmung von Frau Weber dabei sein und schrieben einige Tage später einen ausführlichen Artikel für die Badische Zeitung.

Frau Weber lud die beiden Reporter später, nachdem die sich die ganze Aufregung etwas gelegt hatte, zum Dank für ihre schnelle Reaktion mit dem Notruf zu einem großen Eisbecher ein. Den hatten sich Betti Z. und B. Zetti wirklich verdient.