Basketball

Die Eisvögel des USC Freiburg lassen Federn in Saarlouis – 60:75

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Mi, 27. Januar 2021 um 20:35 Uhr

USC Eisvögel

Weil Treffsicherheit und Kraft fehlen verlieren die Erstliga-Basketballerinnen des USC Freiburg beim Tabellenvorletzten Saarlouis deutlich mit 60:75.

Den Erstliga-Basketballerinnen des USC Freiburg (16 Punkte) fehlt derzeit Treffsicherheit und Kraft. Das Team verlor am Mittwoch das Nachholspiel beim Tabellenvorletzten TV Saarlouis (6) mit 60:75 (16:23, 16:11, 13:24, 15:17). "Der Akku war leer", analysierte USC-Co-Trainerin Hanna Ballhaus.

In der Stadtgartenhalle zu Saarlouis trafen zwei ganz unterschiedliche Basketball-Systeme aufeinander. Die Eisvögel, die auch in ihrem 20. Erstliga-Jahr früh mit der Saisonvorbereitung beginnen und schon ein einigermaßen eingespieltes Team haben wollen, wenn das erste Spiel ansteht. Die Royals aus dem Saarland wechselten dagegen in den vergangenen Jahren oft nach Weihnachten ihr halbes Team aus. So auch jetzt. Mit neuem Coach und vier neuen Spielerinnen starteten sie in die Rückrunde. Vor zehn Tagen, bei der 66:84-Niederlage in Freiburg, stand noch keine wirkliche Mannschaft bei den Saarländerinnen auf dem Parkett. Eineinhalb Wochen später sah’s anders aus. Brittany Brown ordnet nun das Spiel des deutschen Meisters von 2009 und 2010. Sie hat eine beachtliche Übersicht, ein großes Spielverständnis und schnelle Hände. Kurzum: Gegen den USC traf sie fast immer richtige Entscheidungen. Das gab ihren Teamkameradinnen Sicherheit.

Auf der anderen Seite lässt die Treffsicherheit der Eisvögel zurzeit zu wünschen übrig, besonders bei Topscorerin Daneesha Provo. Immerhin: Durch vier Punkte von Sara Kranzhöfer in der letzten Spielminute gewann der USC den direkten Vergleich, der nach Abschluss der Hauptrunde bei Punktgleichheit über die Platzierung entscheiden würde.

Der USC spielte mit: S. Ouedraogo, Nufer (2 Punkte), Toussaint (14), L. Ouedraogo, Konstantinidou (2), Kranzhöfer (4), Kapitza (5), Provo (15/1), Boensch (8), P. Mayer (10/2).