Die Sache Makropulos: 337 Lebensjahre sind genug

Heinz W. Koch

Von Heinz W. Koch

Mo, 04. April 2011

Klassik

Robert Carsen inszenierte "Die Sache Makropulos" von Leos Janácek an der Opéra national du Rhin.

Der beste Einfall kam vor der Premiere. Plakat und Programmbuch zur Straßburger Neuinszenierung von Leos Janáceks Oper "Die Sache Makropulos" (Brünn, 1926) ziert ein Gemälde des Mexikaners Tomas Mondragon von 1856. Es zeigt eine Frau, die quasi senkrecht durchgeschnitten ist. Die linke Hälfte stellt sie jung, schön und festlich gewandet dar – die rechte gibt sie als Skelett mit Totenschädel wieder, Arm- und Fingerknochen über ein Gräberfeld gestreckt.
Genau das ist die Primadonna Emilia Marty bei Janácek: hochattraktiv zum einen, ein lieb- und lebloser Eisblock zum anderen, angesichts dessen ihr nächtlicher Partner nur noch ...

Jetzt diesen Artikel lesen!

Entscheiden Sie sich zwischen kostenloser Registrierung und unbegrenztem Zugang, um sofort weiterzulesen.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

Registrieren

kostenlos

  • 5 Artikel pro Monat lesen

  • Redaktioneller Newsletter

  • Nutzung der Kommentarfunktion

Die eingegebene E-Mail Adresse ist bereits registriert.
Hier können Sie sich anmelden
Diese E-Mail-Adresse ist bereits registriert aber nicht aktiv.
Aktivierungslink erneut zuschicken

BZ-Digital Basis

10,90 € / Monat

  • Lesen Sie alle Artikel auf badische-zeitung.de
  • Unbegrenzter Zugang zur News-App mit optionalen Push-Benachrichtigungen
  • Entdecken Sie Südbadens kulinarische Welt mit dem BZ-Straußenführer, BZ-Restaurantführer und BZ-Vesper
  • Abonnenten der gedruckten Zeitung erhalten BZ-Digital Basis zum exklusiven Vorteilspreis

Anmeldung