Zaubertricks

Die Tricks müssen sitzen

Inka Schacht, Klasse 9a, Hochrhein-Gymnasium Waldshut

Von Inka Schacht, Klasse 9a & Hochrhein-Gymnasium Waldshut

Fr, 01. Juli 2016 um 00:00 Uhr

Schülertexte

Klaus Schacht aus Laufenburg hat ein ganz besonderes Hobby.

Zauberei ist sein Spezialgebiet. Klaus Schacht aus Laufenburg sorgt für Staunen und Kopfschütteln. Wenn der Versicherungsmakler abends seinen Bürotisch aufräumt und seine Zauberutensilien rausholt, ist er gar nicht mehr wegzubekommen von den vielen neuen und alten Tricks.

Als kleiner Junge bekam Schacht seinen ersten Zauberkasten von seiner Großmutter geschenkt. Seitdem fasziniert ihn die Zauberei, jedoch hat er sich im jungen Alter mehr für Fußball interessiert. Die Zauberei hat er trotz allem nie vergessen, hier und da konnte er immer einmal ein Paar seiner Tricks zeigen, ob bei seiner Frau und seinen zwei Kindern, bei Freunden, Familienurlauben oder dem "Laufenburger Kindersommer".

2009 wurde dann aus seinem kleinen Hobby ein doch etwas Größeres. Es kam so, dass Schacht dienstlich unterwegs war. Auf dieser Tagung trat Nicolai Friedrich auf, ein in der Zauberszene bekannter Mann. Nach diesem inspirierenden Auftritt machte Klaus Schacht sich seinen eigenen Namen als Zauberer, "Mister Hokuspokus". 2010 wurde er beim fasnächtlichen Wieberklatsch mit seinem ersten größeren Auftritt belohnt. "Da habe ich gemerkt, dass ich damit auch Erwachsene begeistern kann", erzählt Schacht.

Fingerfertigkeit, Charme und Durchhaltevermögen

Danach kamen immer mehr Engagements dazu, und so entwickelte sich sein Hobby zu einem kleinen Nebenberuf. Heute wird er oft auf Geburtstagen, Fastnachtsveranstaltungen, Hochzeiten oder Firmenevents gebucht. Außerdem findet viermal im Jahr das "Magische Dinner" im Restaurant Engel in Niederhof statt, das immer voll besucht ist. Sein ganzes Repertoire umfasst momentan 100 Kunststücke. Um diese den Zuschauern schön rüberzubringen, erzählt Schacht, brauche man Fingerfertigkeit, Charme, Begeisterung und natürlich Durchhaltevermögen, wenn es mal nicht ganz klappt. "Auftritte sind harte Arbeit, machen mir jedoch einen riesigen Spaß. Wenn ich samstags einen Auftritt habe, beginnt mittwochs die Vorbereitung. Denn die Tricks müssen sitzen, das ist das A und O." Geübt wird im stillen Kämmerlein, denn verraten wird keiner seiner Tricks. "Wenn meine schärfsten Kritikerinnen im Haus meinen, dass das Kunststück richtig gut sei, dann muss da auch was dran sein", sagt Schacht und lacht.