Ein Führerschein für das Fahrrad

Sophie Wunderlich

Von Sophie Wunderlich

Fr, 19. Dezember 2008

Zisch-Texte

Rechtsabbiegen, Linksabbiegen, Vorbeifahren an Hindernissen – Als Radfahrer muss man ganz schön viel beachten

Mein Führerschein

Man denkt nicht, dass aus einem viermaligen Training ein klarer erster Führerschein werden kann. Unsere Fahrradprüfung war gar nicht so schwer, wie gedacht.

Jeden Mittwoch fuhren wir mit dem Bus nach Titisee-Neustadt zum Verkehrsgarten. Beim ersten Mal lernten wir das Rechtsabbiegen, verschiedene Schilder und die Benutzung des Radwegs. Beim zweiten Mal übten wir das Anhalten an einer Stoppstelle. Beim dritten Mal besprachen wir das Linksabbiegen und beim vierten Mal wurden die Ampeln angemacht.

Dann war es soweit: Fahrradprüfung. Der schriftliche Test war machbar. Beim praktischen Teil brauchten wir 30 von 40 Punkten, um ihn zu bestehen. Alle haben ihn bestanden. Wir wollten unbedingt am Straßenverkehr teilnehmen, deswegen sind wir froh, dass wir den Fahrradführerschein geschafft haben.

Helm auf, los fahren!


Für die 4. Klasse der Lichtenbergschule war es Anfang Oktober soweit: Die Fahrradprüfung in Titisee-Neustadt stand an. Nach viermal Training hatten die Schüler Folgendes von den Polizisten Uli Meisinger und Walter Schneider gelernt: Das Rechtsabbiegen, das Linksabbiegen, an Hindernissen vorbeifahren, Radwegbenutzung und die Vorfahrtsregeln.

Die Schüler hatten alle ein Ziel: Den Fahrradführerschein bekommen und am Straßenverkehr teilnehmen. Doch das war gar nicht leicht. Nach der Einzelprüfung und der Klassenprüfung hatten es aber alle geschafft und bekamen den Führerschein. das stoppschild

Wir Viertklässler nahmen an einem Fahrradtraining teil. Wir fuhren viermal mit dem Bus zu dem Verkehrsgarten in Titisee-Neustadt.

Beim ersten Mal trafen wir dort die Polizisten Uli Meisinger und Walter Schneider. An diesem Tag lernten wir die Grundlagen, zum Beispiel das Rechtsabbiegen, einzelne Verkehrsschilder und vieles mehr.

Beim zweiten Mal lernten wir die Sache mit dem Stoppschild. Da muss man nämlich auf jeden Fall den Fuß auf den Boden stellen. Das dritte Mal war aus meiner Sicht das Schwierigste. Wir lernten nämlich das Linksabbiegen, eine sehr komplizierte Sache. So kompliziert, dass wir es beim vierten und letzten Training nochmals durchnehmen mussten. Aber bei diesem letzten Mal wurde es trotzdem noch lustig: Die Ampeln wurden eingeschaltet.

Ein paar Tage später war es endlich soweit: Die Prüfungshälfte Nummer eins begann. Wir mussten einen schriftlichen Test schreiben. Man musste mindestens 20 von 40 Punkten bekommen. Arne Meister war in der schriftlichen Prüfung mit 39 Punkten der Beste.

Dann kam die praktische Prüfung dran. Wir mussten erst eine Einzelprüfung bestehen, die relativ gut verlief. Danach wurde es schwierig: Wir mussten alle herum fahren und möglichst wenig Fehler machen. Nach 20 Minuten Prüfung warteten wir dann, bis die Polizisten die Punkte ausgerechnet hatten.

Einige Minuten später waren wir im Verkehrsraum und jubelten, denn der Polizist hatte gerade verkündet, dass die ganze Klasse bestanden hatte. So hatte sich das Training gelohnt.

Unsere prüfung


Die Klasse 4 der Lichtenbergschule in Eisenbach machte die Fahrradprüfung in Titisee-Neustadt. Wir hatten viermal Training, dann war die Fahrradprüfung. Zuerst machten wir die Einzelprüfung, bei der wir einen bestimmten Weg hintereinander fahren mussten.

Dann kam der zweite Teil der Prüfung: die Klassenprüfung. Wir sollten denselben Weg noch einmal fahren, aber zusammen. Das war ganz anders als bei den Trainingsstunden, denn alle hatten Angst.

Die Polizisten Uli Meisinger und Walter Schneider machten bei Fehlern Striche. Doch am Ende haben alle die Prüfung bestanden und bekamen den Fahrradführerschein. Jetzt dürfen wir alle am Straßenverkehr teilnehmen.