Ein historischer Kurswechsel

Verena Schmitt-Roschmann

Von Verena Schmitt-Roschmann (dpa)

Di, 17. Mai 2022

Deutschland

Bis zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine galten die vor 50 Jahren ratifizierten Ostverträge als Meilenstein sozialliberaler Außenpolitik.

. Es war ein epochaler Streit, hitzig, verletzend, polemisch. "Noch nie hat eine Frage die Gemüter unseres Volkes so erregt, noch nie sind sich die Meinungsfronten so unerbittlich gegenübergestanden", hielt Außenminister Walter Scheel (FDP) am 17. Mai 1972 im Bundestag fest. Noch einmal schäumte dort die Debatte, noch einmal stand es Spitz auf Knopf. Dann gelang der sozialliberalen Koalition an diesem Tag doch die Ratifizierung des Moskauer und des Warschauer Vertrags – der zentralen Ostverträge der Regierung von Bundeskanzler Willy Brandt (SPD).
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