Ein Recht auf Vergessenwerden

Christian Rath

Von Christian Rath

Mi, 14. Mai 2014

Netzwelt

Europäischer Gerichtshof gibt einem Spanier Recht, der Google aufgrund eines negativen Sucheintrages verklagt hat.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat faktisch ein "Recht auf Vergessen" im Internet eingeführt. In einem Fall aus Spanien hat er entschieden, dass Suchmaschinenbetreiber Links zu veralteten Informationen aus der Ergebnisliste löschen müssen. Erforderlich ist aber ein Antrag.

Konkret geht es um einen Spanier, dessen Haus 1998 zwangsversteigert worden war. Diesen Vorgang machte eine Tageszeitung damals bekannt. Das wäre heute längst vergessen, hätte die Zeitung nicht inzwischen ihre alten Ausgaben ins Internet gestellt. So stößt jeder, der ...

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