Elsass

Kritik an Masseneinwanderungsinitiative der Schweiz

pnk

Von pnk

Fr, 09. Mai 2014

Elsass

BZ-INTERVIEW mit Jean-Luc Johaneck, dem Präsidenten des südelsässischen Grenzgängerverbandes CDTF.

ST. LOUIS. Der Grenzgängerverband Comité de Défense des Travailleurs Frontaliers (CDTF) vertritt 19 000 französische Arbeitnehmer in der Nordwestschweiz. Peter Schenk hat CDTF-Chef Jean-Luc Johaneck zur Masseneinwanderungsinitiative der Schweiz, die Kontingente für Grenzgänger vorsieht, und anderem befragt.

BZ: Herr Johaneck, wie stehen Sie zum Ergebnis der Masseneinwanderungsinitiative?
Johaneck: Wenn ein Grenzgänger, der sämtliche Anforderungen für eine Stelle erfüllt, diese mit dem Hinweis auf ein Kontingent nicht erhält, ist das eine Diskriminierung und Einschränkung der Personenfreizügigkeit. Wir würden bei einem derartigen Fall klagen. Ich glaube nicht, dass das nötig sein wird, aber das ist unsere Aufgabe als Interessenverband. Jemanden aufgrund seines Wohnsitzes zu diskriminieren, ist verboten.

BZ: In einem Bericht für das französische Finanzministerium machen Sie einen Lösungsvorschlag. Wie sieht der aus?
Johaneck: Personen, die sich in der Schweiz niederlassen wollen, wie auch ...

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