"Unsere Hilfe wird dort gebraucht"

Bernd Fackler

Von Bernd Fackler

Sa, 27. April 2019

Elzach

Neuer Präsident, Tschernobyl-Jahrestag und weiterhin enormer Hilfsbedarf: Was Freiburger und Elztäler mit der Ukraine verbindet.

KIEW/ELZTAL. Die Ukraine ist derzeit mehrfach ein Thema: Gestern der 33. Jahrestag des Tschernobyl-Atomreaktorunglücks, seit Ostern mit Wladimir Selenski ein neuer Präsident und die Dauerkrise im Osten des Landes mit Nachbar Russland. Schon lange mit der Ukraine befasst ist das s’einlädele im Stühlinger in Freiburg. Seit über 25 Jahren unterstützt es mit Hilfsprojekten die Ärmsten und Kranke nicht nur in der Hauptstadt Kiew. Und schon 25 mal war Hans-Peter Fischer aus Elzach in Sachen Hilfsaktionen für das s’einlädele in der Ukraine.

Das s´einlädele in der Guntramstraße 58 im Stühlinger ist ein christlich-diakonisches Hilfswerk, unter anderem mit dem Ziel, Hilfsangebote für bedürftige Kindern, Menschen mit Behinderung, Senioren und Familien in der Ukraine aufzubauen. Die wichtigsten Ukraine-Hilfsprojekte: Monatliche Hilfstransporte (40-Tonner), drei Kinderhäuser für Sozialwaisen in den letzten 20 Jahren (seither über 4000 Kinder dort), zwei Seniorenzentren, mehrere Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte, Fastenaktion für einen Einzelhilfefond, Hilfe für medizinische Notfälle, Schulranzensammelaktion für Schulanfänger (beginnt wieder ab Mai), Weihnachtspäckchenaktion, Patenschaftsprojekt "Hoffnung heute" und europäischer Freiwilligendienst für junge Ukrainer mit besonderem Förderbedarf.

Die Hilfe aus ...

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