Ein Fest für das Alemannische

Christel Hülter-Hassler

Von Christel Hülter-Hassler

Di, 02. April 2019

Endingen

BZ-Plus Mundart-Nacht der Muettersproch-Gsellschaft im Endinger Bürgerhaus.

ENDINGEN. Ein feinsinniger Dichter, ein zeitkritischer Autor und eine gewandte Kaiserstühlerin – eine solche Konzentration hochkarätiger Mundartinterpreten wie am Samstagabend bei der Mundart-Nacht der Muettersproch-Gsellschaft erlebt man nicht oft. Vor rund 250 Gästen standen jeweils drei Künstlerinnen und Künstler aus dem Elsass und aus Südbaden auf der Bühne im Endinger Bürgerhaus. Sie alle vereinte die Liebe zum Alemannischen.

Mit Kathrin Ruesch kündigte Moderator Jürgen Hack eine junge Frau an, die im Markgräflerland aufgewachsen ist – in Endingen auf der Bühne aber betonte, dass sie eine halbe Kaiserstühlerin sei, weil ihr Vater aus Kiechlinsbergen komme.

So jung Kathrin Ruesch mit ihren 25 Jahren noch ist – so gewandt und entwaffnend unkonventionell spielte sie mit ihrem alemannischem Heimatdialekt. Aus allem, was ihr "in die Quere komme", kreierte sie Poesie. Sätze wie "Ä Däsche ...

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