Skurril und von archaischem Klang

Michael Masson

Von Michael Masson

Di, 15. Mai 2018

Ettenheim

BZ-Plus Nonnentrompete und Wurstfagott: Franz Schüssele zeigt im Musiksommer Raritäten und Kuriositäten der Musikgeschichte.

ETTENHEIM. Bei der dritten Konzertabend im Ettenheimer Musiksommer ging es in der Aula des Städtischen Gymnasiums mal nicht um klassische oder barocke Werke mit virtuosen Instrumentalisten. Stattdessen hatten die Ettenheimer Musikfreunde als Veranstalter Franz Schüssele zum vielversprechenden Thema "Raritäten und Kuriositäten" eingeladen. Dafür ist der Multi-Instrumentalist bestens ausgerüstet, nicht nur mit skurrilen Tonerzeugern, sondern dazugehörigem Humor. Bei Musikstücken begleitet wurde er von Karl Echle am Orgelpositiv.

Ein hölzernes Hirtenhorn ist als Kommunikationsmittel über Berg und Tal früher gebräuchlich gewesen, als Vorgänger der riesigen Alphörner. "Nur" 1,6 Meter lang ist das Holzgerät von Schüssele, frei zu halten. Tonlich nicht besonders variantenreich? Von wegen! Schüssele blies darauf souverän eine "Sinfonia Pastorale" von Leopold Mozart, dem Vater von Wolfgang Amadeus, in schnellen Tonfolgen, nur per Mundstück und Lippenvibration erzeugt.

Anderes gab’s auch schon in der Steinzeit, plauderte Schüssele. Etwa das ...

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