Basketball

Frauen des USC Freiburg scheitern im Playoff-Viertelfinale an Wasserburg

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Sa, 06. April 2019 um 21:13 Uhr

USC Eisvögel

Im Viertelfinale ist Endstation für die Erstliga-Basketballerinnen des USC Freiburg. Am Samstagabend verlieren sie das dritte Spiel in Wasserburg 52:67. Sie beschließen damit eine dennoch erfolgreiche Saison.

Die Spielzeit 2018/19 ist für die Erstliga-Basketballerinnen des USC Freiburg seit Samstagabend, 20.40 Uhr, zu Ende. Die Auswahl unterlag im entscheidenden Playoff-Viertelfinalspiel beim elfmaligen Deutschen Meister TSV Wasserburg 52:67 (17:8, 10:18, 11:18, 14:23). "Ich bin dennoch stolz auf meine Mannschaft", sagte Eisvögel-Trainerin Hanna Ballhaus nach dem Aus. Vor der dritten Partie hatten beide Teams ihre Heimspiele gewonnen – Wasserburg mit 81:80, der USC Freiburg mit 73:66.

Wasserburg muss nun gegen Titelfavorit Herne spielen

Im Gegensatz zu den drei anderen Viertelfinals wurde der Sieger zwischen dem Hauptrundenvierten aus Bayern und dem Hauptrundenfünften aus Südbaden, die nach 20 Spielen punktgleich waren und Wasserburg durch den gewonnenen direkten Vergleich (2:0 Siege) den Heimvorteil im dritten Spiel erhalten hatte, erst in der dritten Partie ermittelt. In den anderen K.o.-Spielen hatten sich die Favoriten bereits am vergangenen Dienstag beziehungsweise Mittwoch mit 2:0 Erfolgen behauptet – Herne gegen Braunschweig, Keltern gegen Göttingen und Marburg gegen Hannover.

In den Halbfinals, die ebenfalls nach dem Modus Best of three ausgetragen werden und die am kommenden Samstag beginnen, kommt es nun zu den Duellen Herne – Wasserburg sowie Keltern- Marburg. Titelfavorit ist der deutsche Pokalsieger und Hauptrundenbeste Herner TC.

Die dritte Partie begann vielversprechend für die USC-Frauen. Im ersten Viertel startete die Mannschaft offensiv effektiv und defensiv kompakt. Und das obwohl Centerin Audrey-Ann Caron-Goudreau wegen einer Gehirnerschütterung fehlte, die sie in der zweiten Partie am vergangenen Dienstag erlitten hatte. Spielmacherin Ilse Jakobsone ging voran, traf Dreier – und in der Sporthalle in Wasserburg wurden die TSV-Fans leise. Aber schon im zweiten Viertel fanden die Gastgeber in die Partie zurück, verkürzten den Rückstand in einer bis dahin punktearmen Partie bis zur Halbzeit auf einen Zähler (26:27).

Wasserburg trumpft in der zweiten Halbzeit auf

Ganz anders verliefen die zweiten 20 Minuten. Als U-18-Europameisterin Leonie Fiebich, die trotz einer im zweiten Spiel kurz vor Schluss erlittenen Verletzung dabei war, mit einem Dreier ihr Team erstmals in Führung brachte (29:27), ging es mit dem Gast langsam, aber sicher bergab. In der Restspielzeit konnten die Eisvögel nicht mehr gleichziehen. Der Akku war spätestens drei Minuten vor Partie-Ende leer, bei einigen Spielerinnen schon früher. Und bereits eine Minute vor Schluss der Partie klatschte Trainerin Hanna Ballhaus dann die Spielerinnen auf der Ersatzbank ab. So blieb die US-Amerikanerin Kelly Moten, in dieser Spielzeit beste USC-Scorerin hinter Kristen Gaffney, in der letzten Partie der Saison ohne Punkt. Gaffney war mit 14 Punkten erfolgreichste Eisvögel-Werferin in Wasserburg vor Jakobsone (13) und der 42-jährigen Mirna Paunovic (9).