Tausendfach verkauft, aber wenig genutzt: Wie erfolgreich ist der Freiburg-Cup tatsächlich?

Anna Ebach, Hanna Strub, Elena Stenzel, Julia Dreier

Von Anna Ebach, Hanna Strub, Elena Stenzel & Julia Dreier

Mo, 06. März 2017 um 17:46 Uhr

Stadtgespräch (fudder)

Der Freiburg-Cup hat weltweit Wellen geschlagen – die erste Auflage war direkt ausverkauft. Rund 15.000 Becher sind ausgeliefert, im März kommen weitere 10.000 dazu. Dennoch ist auf Freiburgs Straßen kaum ein Kaffeetrinker mit dem Pfandbecher zu sehen. Woran liegt das?

Seit rund 100 Tagen können Freiburger ihren Coffee-to-go in Pfandbecher abfüllen lassen. Umweltbewusst, grün, nachhaltig: Das weltweit erste, stadtweite Pfandsystem für den Kaffee auf die Hand der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF) hat alles, was Freiburg ausmacht. Möchte man meinen. Vielleicht steht es aber auch nur für das, wie die Stadt sich gerne sieht. Denn zu sehen ist von den Cups im Alltag kaum etwas. Zumindest ist das der Eindruck unserer Redaktion. Dabei waren die gelblichen Becher mit dem umstrittenen Design doch ruckzuck ausverkauft! Wo sind sie hin? Als Staubfänger daheim im Regal gelandet?

Doch der Eindruck mag täuschen. Deshalb waren wir auf Freiburgs Straßen unterwegs und haben uns vor Cafés und Bäckereien herumgetrieben, die den Freiburg Cup im Angebot haben. Immerhin sind das mittlerweile 70 Läden in der Innenstadt und den angrenzenden Stadtteilen, wie ASF-Chef Michael Broglin sagt.
Wer bietet den Freiburg Cup an? Die Liste der Anbieter gibt’s hier.
Die Stichproben:
Wir haben vor zehn Cafés und Bäckereien jeweils eine halbe Stunde lang beobachtet, wer mit einem Kaffee im Pappbecher rauskommt, und wer mit einem Freiburg-Cup. Beim Café Aspekt in der Bertoldstraße stand es dabei 7:0 für den Wegwerf-Pappbecher.

Beim Café Marcel im Stadtgarten ...

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