Frischluftzufuhr gegen die Viren

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 03. März 2021

Haus & Garten

Frischluftzufuhr gegen die Viren

Gerade in Pandemiezeiten ist richtiges Lüften nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch zu Hause besonders wichtig. Gesundheitsminister Jens Spahn appellierte vor Kurzem, die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) um ein "L" für Lüften zu ergänzen. Doch wie oft und wie lange? Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster und Fassade (VFF), verrät in einer Pressemitteilung, warum es dabei besonders auf die Fenster ankommt.

Richtig lüften und für regelmäßige hohe Frischluftzufuhr zu sorgen, ist eine der besten Möglichkeiten, das Risiko einer Infektion in Innenräumen zu senken. Wer lüftet, sollte am besten stoßlüften, das heißt, die Fenster so weit wie möglich öffnen. "Die Wände werden durch das Stoßlüften nur wenig ausgekühlt", so Lange.

Als Faustregel für Wohnungen empfiehlt das Umweltbundesamt im Winter bei großen Temperaturunterschieden täglich mindestens fünf bis 15 Minuten, im Sommer sollte 20 bis 30 Minuten gelüftet werden. Sind viele Personen in einem Raum, wird empfohlen, während der Besuchsdauer zu lüften. In Büros ist es vor dem Hintergrund der Pandemie ratsam, mindestens jede Stunde oder noch häufiger stoßzulüften: im Winter drei, im Sommer zehn Minuten. Noch besser für den Luftaustausch ist das sogenannte Querlüften, wofür gegenüberliegende Fenster oder Türen geöffnet werden. Auf diesem Wege ist es möglich, innerhalb weniger Minuten die Raumluft vollständig auszutauschen. Und: "Wichtig für das richtige Lüften ist, dass die Fenster auch vollständig zu öffnen sind", betont Lange.