Bad Bellingen

Gemeinderat beschließt Arbeiten an Mehrzweckhalle in Bamlach

Jutta Schütz

Von Jutta Schütz

Do, 18. Juni 2020 um 07:47 Uhr

Bad Bellingen

Der Gemeinderat Bad Bellingen hat die Zimmerarbeiten an der Mehrzweckhalle Bamlach an eine Bad Krozinger Holzbau-Firma vergeben. Andere Gewerke müssen erneut ausgeschrieben werden.

Die Mehrzweckhalle in den Kellermatten in Bamlach ist derzeit eine Großbaustelle. Der Gemeinderat hat nun die Vergabe der Zimmerarbeiten einstimmig an die Firma Wolf Holzbau aus Bad Krozingen beschlossen. Das Angebot der Firma liegt bei 163 428 Euro.

Der Angebotspreis liegt um 7,5 Prozent über der Kostenberechnung in Höhe von 151 923 Euro, die das von der Gemeinde beauftragt Architekturbüro ursprünglich veranschlagt hatte, wie Bauamtsleiter Bernhard Riemer im Gemeinderat erklärte. Vier Firmen hatten die Ausschreibungsunterlagen angefordert, aber nur die Firma Wolf habe ein Angebot abgegeben.

Das Unternehmen sei der Gemeinde als zuverlässige Firma bekannt. Aus Sicht des Bauamtsleiters und auch aus Sicht des Gemeinderates hätte sich trotz der höheren Kosten für die Zimmerarbeiten keine neue Ausschreibung gerechnet, denn die Abweichung nach oben liege unterhalb der von den Vergabekammern definierten Grenze zur Unwirtschaftlichkeit, wie Riemer weiter erläuterte.

Aus Zeitgründen wurden keine Angebote abgegeben

Anders bei den Installationsarbeiten mit Lüftungsarbeiten, Heizungs- und Sanitärinstallation: Bei den Lüftungsarbeiten forderte eine Firma die Ausschreibungsunterlagen an, bis zur Submission am Freitag, 12. Juni, lag kein Angebot vor. Auch bei den Arbeiten für die Heizungsinstallation gab keine der zwei Firmen, die sich für das Ausschreibung interessiert hatten, bis zum Stichtag am 12. Juni ein Angebot ab. Für die Sanitärinstallation hatten sich drei Firmen interessiert, eine gab ein Angebot ab, das aber um 25 Prozent über der Kostenschätzung des Architekturbüros lag und damit als unwirtschaftlich eingestuft wurde.

Die Ausschreibung für alle drei Gewerke soll nun als beschränkte Ausschreibung mit ausreichender Bearbeitungszeit für die Firmen wiederholt werden. Dass Firmen nicht genug Zeit hatten, war Bauamtsleiter Riemer als Grund genannt worden, warum auf zwei der drei Ausschreibungen überhaupt keine Angebote eingangen sind. Um die Arbeiten nun beschränkt ausschreiben zu können, musste die bestehende Ausschreibung für die Sanitärinstallation aufgehoben werden.

Alle drei Gewerke werden nun erneut beschränkt ausgeschrieben, dazu wurde die Verwaltung beauftragt, den jeweils wirtschaftlichsten, sprich preisgünstigsten, Bieter mit der Ausführung der Arbeiten zu beauftragen. Die Beschlüsse dazu fielen einstimmig.