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Ein jeder Storch bekommt sein kleines Ringlein

Manfred Frietsch
  • Do, 19. Juni 2008
    Gottenheim

     

RUND UMS STORCHENNEST (5): Kurz bevor sie flügge sind, werden Jungstörche beringt / In Bötzingen und Gottenheim rückt dafür die Drehleiter an.

GOTTENHEIM. Hoch in der Luft sitzen vier gar nicht mehr kleine Vöglein: 28 Meter über Grund, auf dem Nest auf der Gottenheimer Kirchturmspitze, kauern vier Jungstörche. Neugierig schauen sie auf die unerwarteten Besucher. Es sind Hagen Späth und Gustav Bickel. Sie sind gekommen, um den schon fast flüggen Vögeln kleine Beinringe anzubringen.

Die Drehleiter der Bötzinger Feuerwehr hat die beiden Männer in kürzester Zeit am frühen Dienstagabend hoch auf Augenhöhe mit dem Storchennachwuchs gebracht. Hagen Späth klettert aus dem Korb selbst direkt in das große Nest. Er hat wenig Mühe, jedem der Störche einen kleinen Ring am Bein über dem Fußgelenk anzulegen. Fast reglos lassen die Jungvögel die Prozedur über sich ergehen. Die schwarzen Ringe sind ab sofort ihre Ausweise. Die dort aufgebrachten Nummern werden in überregionalen Karteien erfasst. Damit lässt ...

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