Heikle Reise an die Ost-West-Grenze der Christen

Elke Windisch

Von Elke Windisch

Do, 28. Juni 2001

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Der Besuch des Papstes in der Ukraine wird in Moskau misstrauisch verfolgt / Das Schisma zwischen Rom und den Orthodoxen.

Der letzten Messe, die Papst Johannes Paul II. zum Abschluss seines fünftägigen Ukraine-Besuchs in Lwiw zelebrierte, wohnten 1,4 Millionen Gläubige bei. Für Präsident Leonid Kutschma ist das gleichbedeutend mit 1,4 Millionen potenziellen Wählern bei den Parlamentswahlen im nächsten Frühjahr. Der Grund: Nicht der Klerus, sondern Kutschma hatte den Pontifex eingeladen - und damit einen politischen Volltreffer gelandet.

Nie zuvor hatte der überwiegend katholische Westen dem im orthodoxen Osten des Landes geborenen und noch dazu durch diverse Skandale schwer angeschlagenen Staatschef derartige Sympathien entgegengebracht. Fakten, an denen auch die ...

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