Ich freue mich, dass offenbar eine Mehrheit die Probleme erkannt hat

Helmut Stolz

Von Helmut Stolz (Freiburg)

Mo, 15. Februar 2021

Leserbriefe

Was geht mir da nicht alles durch den Kopf, soll man lachen oder weinen? Schnee wie lange nicht, Schulden auch und oben drauf Corona als Tagesthema. Ich glaube, es ist ihm viel Kummer erspart geblieben, Bürgermeister Stefan Wirbser. Es ist deshalb schön, das Thema in der Badischen Zeitung auf der Seite 3 zu finden.

Hat doch die BZ die "Feldbergvermarktung und Stefan Wirbser" mit vielen Beiträgen und, wie ich im Nachhinein meine, immer neutral, der Öffentlichkeit nahe gebracht. Folge davon war, dass viele BZ-Leser, auch ich, immer wieder in Leserbriefen ihren Unmut zu den Planungen für die Vermarktung des "Höchsten", wie Bürgermeister Wirbser den Feldberg gerne nannte, zum Ausdruck brachten.

Viel Zustimmung hat mir meine Kritik gebracht, aber auch Beleidigungen und Drohungen durch Freunde von Bürgermeister Wirbser. Umso mehr freue ich mich darüber, dass offenbar eine Mehrheit auf "unserem Höchsten" die Probleme erkannt hat, denn anders ist ja die Wahl von Bürgermeister Albrecht nicht zu erklären. Zu Überlegungen, wie Lifte abbauen oder weniger Skiläufer anlocken, gehört nicht nur Mut, nein auch Weitsicht.

Es ist ihm zu wünschen, dass es gelingt, den "höchsten" Schuldenberg nach seiner Devise, Qualität vor Quantität, abzubauen und anderen Wachstumsideologen vorzumachen, was die Forderung unserer Zeit ist. Helmut Stolz, Freiburg