Porträt [ANZEIGE]

Innovativ nach vorne

Mo, 17. November 2014 um 14:31 Uhr

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Anzeige Wie reagieren Materialien, Geräte oder Bauteile auf Hitze oder Kälte, auf konstante oder schwankende Temperaturen? Das lässt sich mit den Anlagen der Peter Huber Kältemaschinenbau GmbH im Temperaturspektrum von minus 125 Grad Celsius bis 425 Grad Celsius untersuchen.

Einsatzgebiete gibt es in praktisch allen Industriebranchen. Typische Anwendungen sind Materialprüfungen oder Stresstests, wie zum Beispiel in der Automobilbranche bei Motoren und Getrieben. Aber auch für Lebensmittel, Kosmetikprodukte und Baustoffe gibt es temperaturabhängige Prüfungen. Ein weiteres Spezialgebiet der Huber-Systeme ist die Temperierung von Forschungs- und Produktionsreaktoren.

Der Familienbetrieb in Offenburg-Elgersweier bietet alle Facetten der Temperiertechnik als Sonderanfertigung statt Massenware. Mit seinen individuellen Entwicklungen und Konstruktionen hat sich das mittelständische Unternehmen mit rund 250 Mitarbeitern eine Position als Technologieführer auf dem Weltmarkt erarbeitet. Um den technischen Vorsprung zu sichern, bestenfalls auszubauen, ist permanente Innovation auf einem dauerhaft hohen Geschwindigkeitslevel notwendig. Für den Erfolg setzt Huber auf die Innovationskraft seiner Mitarbeiter und bietet dafür die passenden Rahmenbedingungen. "It takes two to tango – man muss zu zweit sein, um den Tango zu tanzen, das beschreibt unsere Unternehmenskultur sehr treffend", sagt Geschäftsführer Daniel Huber. Das Zusammenspiel aller Unternehmensbereiche muss stimmen, um Raum für Kreativität und Ideen zu geben.

Die Wege sind kurz. Die Führungskräfte sind im Betrieb präsent und jederzeit ansprechbar, auch die Unternehmerfamilie. Vier der fünf Kinder von Unternehmensgründer Peter Huber sind in Schlüsselfunktionen tätig. "Die Zuständigkeiten sind geklärt, und charakterlich ist natürlich jeder Einzelne von uns eigen. Unsere Mitarbeiter haben bei persönlichen Belangen die Qual der Wahl und können je nach Gusto jeden von uns ansprechen." Das Arbeitsklima macht es leicht, Vorschläge und Ideen aber auch Probleme direkt anzusprechen, von der Werkbank zum Geschäftsführer, ohne Umweg über mehrere Distanzen. Der Umgang ist persönlich und respektvoll. Eigene Ideen und Querdenken sind ausdrücklich erwünscht.

Die kurzen Wege zwischen den Unternehmensbereichen sind auch im Gebäude selbst umgesetzt. Entwicklung, Arbeitsvorbereitung und Produktion, Vertrieb und Geschäftsführung liegen nah beieinander, gehen in manchen Bereichen räumlich ineinander über. Für die notwendigen kreativen Freiräume sorgt nicht zuletzt die Ausstattung der Arbeitsbereiche. "Zur Motivation unserer Mitarbeiter gehören ergonomische, moderne Arbeitsplätze mit viel natürlichem Licht, wohl temperierte Räume und Produktionshallen", schildert Huber.

Dazu bietet das Unternehmen flexible Arbeitszeitmodelle mit Freizeitkonten, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, aber auch monetäre Anreize wie die Mitarbeiterkarte. "Das Gemeinschaftsgefühl einer Familie fördern wir durch viele Aktivitäten wie Sommerfeste, internationale Fußballturniere mit unsern Kunden, Jahresabschlussfeier, Abteilungsveranstaltungen, Beteiligungen an Sportveranstaltungen in der Region und vielem mehr."Die wichtigsten familiären Werte haben die Unternehmer in einem Leitbild festgehalten. Gemeinsam mit den Führungskräften erarbeiteten sie daraus die Führungsgrundsätze, die vor allem eine Haltung deutlich zeigt: "Uns ist der Putzmann genauso wichtig wie die Ingenieurin", betont Daniel Huber. "Was wir auf dem kleinen Dienstweg erledigen können, das tun wir sofort. Und wie in einer Familie, kriegen wir dies auch immer wieder zurückbezahlt."