Kabul

Jeder sollte seinen Nächsten respektieren

Klaus-Dieter Nussbaum

Von Klaus-Dieter Nussbaum (Denzlingen)

Mo, 13. September 2021

Leserbriefe

Zu: "Trauriger letzter Akt", Tagesspiegel von Dietmar Ostermann (Politik, 27. August)

Der feige Anschlag der IS in Kabul zeigt wieder einmal nicht nur der westlichen Welt, wie groß die Gefahr dieser Gotteskämpfer immer noch ist. Ob Afghanistan, Pakistan, Irak, Syrien, Libyen und anderswo in der Welt: Gerade junge Menschen, von den Religionsgelehrten und radikalen Moslems verführt, glauben, so dem Koran und seinen Gesetzen der Alleinherrschaft zu dienen. Ihnen sei das Himmelreich gewiss, wenn sie nur genügend Ungläubige in den Tod mitnehmen. Was ist das für eine Religion und wie weit haben sich solche Leute vom Koran entfernt?

Der Koran hat Gott als obersten und alleinigen Gott bestimmt. Haben sich die über 1,3 Milliarden Moslems nicht den allgemein gültigen Gesetzen unserer Zeit angeschlossen und leben weitgehend friedlich mit ihren Mitmenschen zusammen? So sollte es weiter sein. Tragen wir dazu bei, dass jeder seinen Nächsten respektiert. Klaus-Dieter Nussbaum, Denzlingen