Die erogenen Zonen der Musik

Johannes Adam

Von Johannes Adam

Do, 04. November 2010

Klassik

BZ-PORTRÄT: Jörg Widmann, Professor für Klarinette und Komposition an der Freiburger Hochschule / Zwei Konzerte.

Ganz lange wollte er Fußballer werden. Klar, der Mann kommt aus München. Doch es lief anders: Mit sieben Jahren begann er mit dem Klarinettenspiel, mit elf folgte der erste Kompositionsunterricht. Heute zählt Jörg Widmann in beiden Disziplinen zu den Größen. Weltweit. An der Freiburger Musikhochschule ist er Professor in dieser Doppelfunktion. Das Komponieren könne man bei ihm nicht von der Klarinette trennen, sagt Widmann im Gespräch. Apropos Klarinette: "Bald war klar, dass das eine Bestimmung ist, der ich nicht ausweichen kann und will."

Über die Klarinette fand er zum Komponieren. Beim Üben habe er immer auch improvisiert. Komponieren – zuerst bedeutete dies für ihn das Aufzeichnen von Improvisationen. "Die Geburtsstunde meines Komponierens war an das Instrument gekoppelt." Seine Musik sei "im Geist der Instrumente gedacht", sagt Widmann. Wer seine Musik kennt, glaubt es ihm. Den Einwand, dass es sich doch um ein Melodieinstrument handele, lässt er nicht gelten. Auch hier könne man vertikal denken, betont Widmann, dem die ...

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