Zürich

Bellinis Oper "La straniera": Eine Königin kehrt heim

Heinz W. Koch

Von Heinz W. Koch

Do, 27. Juni 2013

Klassik

Christof Loy inszeniert, Fabio Luisi dirigiert Vincenzo Bellinis Oper "La straniera" mit Edita Gruberova in Zürich.

Der greise Verdi war begeistert. Seine Bewunderung für "die langen, langen, langen Melodien" wurde sprichwörtlich. Wagner bekannte, er habe von Vincenzo Bellini gelernt. Und beide sahen in "La straniera" (Die Fremde), der selten gespielten vierten der zehn Opern des Sizilianers, seine kühnste und radikalste. Sicher bezaubert auch hier sein Hang zum wehen Tonfall, zur Melancholie. Stärker drängt allerdings der Reformator ins Gehör, der, wäre er älter als 33 geworden, in den Augen des Zürcher Generalmusikdirektors Fabio Luisi zum großen Revolutionär der italienischen Oper hätte wachsen können. Die Sprunghaftigkeit, der bisweilen jähe harmonische Wechsel, der oft praktizierte Neustart des Melos – das wirkt heute ...

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