Hörstücke

Die unsichtbare Ausstellung "Radiophonic Spaces" im Basler Tinguely-Museum

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Mi, 24. Oktober 2018 um 19:30 Uhr

Kunst

BZ-Plus Man sieht nicht, was man hört. Aber zu hören gibt es viel: 210 Hörstücke erzählen in der Ausstellung "Radiophonic Spaces": im Basler Tinguely-Museum von der Geschichte des Radios.

Das ist keine leichte Aufgabe. Muss man sagen. Radio im Museum – wie soll das funktionieren? Das Unsichtbare in Räumen, die sich dem Sichtbaren widmen? Das ist keine leichte, aber eine sehr interessante Herausforderung. Das Basler Museum Tinguely, für seine Offenheit und Experimentierfreude bekannt, hat sie gern in Angriff genommen. "Radiophonic Spaces" heißt die Ausstellung, die seit gestern in dem herrlichen und herrlich am Rhein gelegenen Bau von Mario Botta – nun ja – nicht zu sehen ist. Der von dem türkischen Künstler und Musiker Cevdet Erek gestaltete Raum ist so gut wie leer. Ein luftiger Ort für Ätherwellen.

Von der Decke hängen 13 miteinander verbundene Kabel herunter, die von Plexiglasröhrchen ummantelt sind: Sie sind die Andockstationen für die "menschlichen Sendersuchnadeln" (Kuratorin Nathalie Singer), die mit Kopfhörern und Smartphones ausgestattet mit ...

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