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dpa

Von dpa

Mi, 14. Oktober 2020

Ausland

Neue Mitglieder — Vorwürfe an Russland

MENSCHENRECHTSRAT

Neue Mitglieder

China, Kuba und Russland sind in den UN-Menschenrechtsrat gewählt worden. Die Länder gehören zu den 15 Mitgliedsstaaten, die die Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York am Dienstag für jeweils drei Jahre in das Gremium bestimmte. Saudi-Arabien scheiterte dagegen mit seiner Bewerbung. Menschenrechtsaktivisten hatten zuvor gegen eine Wahl vor allem von Russland, Kuba, China und Saudi-Arabien protestiert. Deutschland ist seit 2020 auch wieder für drei Jahre Mitglied.

NORWEGEN

Vorwürfe an Russland

Die norwegische Regierung beschuldigt Russland, für einen Hackerangriff auf das Parlament in Oslo verantwortlich zu sein. Basierend auf der Informationsgrundlage der Regierung sei man zu der Einschätzung gekommen, dass Russland hinter dem Vorfall stecke, teilte Außenministerin Ine Eriksen Søreide am Dienstag mit. "Das ist ein schwerwiegender Vorfall, der unsere wichtigste demokratische Institution betrifft." Die russische Botschaft in Oslo sei über die Erkenntnisse informiert worden. Am 24. August waren E-Mail-Konten mehrerer Abgeordneter und Mitarbeiter des norwegischen Parlaments gehackt worden. Das hatte die Direktorin des Parlaments, Marianne Andreassen, publik gemacht.