Manipulierte Labordaten

dpa

Von dpa

Mo, 09. Dezember 2019

Sportpolitik

Russland steht wieder wegen Dopings am Pranger, seine Athleten müssen den Ausschluss fürchten.

FRANKFURT (dpa/str). Das Exekutivkomitee der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) wird an diesem Montag in Lausanne entscheiden, ob Russland für vier Jahre weitgehend aus dem Weltsport verbannt wird. Mit der Entscheidung selbst ist der Fall aber wohl kaum abgeschlossen. Er könnte zu einer juristischen Auseinandersetzung führen, und auch die Rolle des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wirft wieder Fragen auf.

Bundesinnenminister Horst Seehofer plädierte vor dem Wada-Urteil im Fall der manipulierten Dopingdaten für null Toleranz gegenüber Russland. "Wenn solche Machenschaften aufgedeckt und belegt sind, sollte man konsequent diejenigen ausschließen, die es zugelassen, unterstützt und gemacht haben", sagte er. Wenn das Exekutivkomitee der Wada die von der Prüfkommission CRC empfohlenen Sanktionen bestätigt, könnte Russland die nächsten vier Jahre im Weltsport im Abseits stehen.

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