Arbeitsmarkt

Anonymes Bewerbungsverfahren - ein lohnender Versuch

Karl-Heinz Fesenmeier

Von Karl-Heinz Fesenmeier

Mi, 18. April 2012

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Ein anonymes Bewerbungsverfahren soll die Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt eindämmen.

Frauen, Migranten und Menschen über 50 sind die großen Verlierer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Oder sollte man besser sagen: waren? Denn sollte sich das anonyme Bewerbungsverfahren, das von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und acht Arbeitgebern vor gut einem Jahr testweise gestartet worden ist, durchsetzen, könnte sich das ändern.

Auf dem Arbeitsmarkt kommt es immer wieder zu Diskriminierungen. Das belegen zahlreiche Studien. Zum Beispiel eine, die nachgewiesen hat, dass Bewerber mit türkisch klingendem Namen bei großen Unternehmen um 14 Prozent und bei kleineren um 24 Prozent geringere Chancen auf Einladung zu einem Einstellungsgespräch haben. Ein Großversuch in Schweden hat ...

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