Südafrika streitet um schwarzes oder weißes Blut

Johannes Dieterich

Von Johannes Dieterich

Do, 23. Dezember 2004

Kommentare

Die Bluttransfusionsbehörde entsorgt von Schwarzen gespendetes Blut und löst damit eine neue Apartheidsdebatte im Land aus.

Anderswo in der Welt mag Blut rot oder in seltenen Fällen auch mal blau sein: In Südafrika ist es entweder schwarz oder weiß. Das Eingeständnis des Nationalen Bluttransfusionsservices (SANBS), dass von dunkelhäutigen Landeskindern gespendetes Blut grundsätzlich nicht für Transfusionen verwendet, sondern weiterverarbeitet oder gar weggeworfen werde, sorgte am Kap der Guten Hoffnung jetzt für einen Skandal.

Die Aufregung wurde noch durch die Nachricht verschärft, dass selbst Präsident Thabo Mbekis Lebenssaft einst im Abfalleimer gelandet sei. Der südafrikanische Staatschef hatte vor drei Jahren Blut gespendet, um seinen Bürgern als gutes Beispiel ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ