Tsipras drückt sich

Gerd Höhler

Von Gerd Höhler

Mi, 22. April 2015

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Obwohl wichtige Entscheidungen anstehen, wirkt Griechenlands Premier führungsschwach.

Griechenlands Lage ist verzweifelt. Weil das Geld in der Staatskasse zur Neige geht, konfisziert die Regierung jetzt per Erlass die Barmittel aller Staatsunternehmen und öffentlichen Körperschaften. Als nächstes könnte Ministerpräsident Alexis Tsipras nach den Ersparnissen seiner Landsleute greifen. Aber auch das wird dem griechischen Staat nicht viel helfen.

Angesichts der katastrophalen Finanzlage des griechischen Staates müsste Premier Tsipras längst erkannt haben: Nur mit neuen Hilfskrediten der Euro-Partner und des Internationalen Währungsfonds kann er sein Land vor dem drohenden Staatsbankrott und dem "Grexit", dem Ausscheiden aus der Eurozone, bewahren. Die Voraussetzung dafür sind ...

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