Handlese liegt noch vor Rüttelstab

Julius Steckmeister

Von Julius Steckmeister

Di, 15. Oktober 2013

Merdingen

Am Tuniberg werden höchstens 30 Prozent der Trauben mit dem Vollernter geherbstet / Planen schützen die Trauben vor der Nässe.

TUNIBERG. Alle Herbste wieder lädt der Verein Tuniberg-Wein zur informellen Rundfahrt über seinen Hausberg. Die diesjährige Infotour fand – wie ein Teil der Weinlese selbst – bei regnerischem Wetter statt. Während der lange Winter und das weitgehend verregnete Frühjahr den Winzern schon genug Sorgen bescherten, bereiten die nassen Herbsttage den Weinbauern nun weiteres Ungemach. Die im kurzen aber heißen Sommer noch gehegten Träume vom großen Qualitätsjahr werden gegenwärtig vom Regen buchstäblich davongespült.

Am Horizont Richtung Schwarzwald spannt sich ein Regenbogen, über dem Tuniberg lacht kurz die Sonne, während über den Vogesen schon die nächsten dunklen Wolken heraufziehen. "Das wechselhafte Wetter steht für die gesamte Saison", sagt Karl-Heinrich Maier, in Personalunion Vereinsvorstand des Tuniberg Wein, Chauffeur und Reiseleiter der Pressefahrt. Schäden durch Hagel und Starkregen während des ohnehin verspäteten Rebaustriebes hatten auch am Tuniberg für erste Mengeneinbußen gesorgt. Danach regnete es weiter, was während der mit rund drei Wochen ungewöhnlich langen Rebblüte zu Verrieselung ...

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