"Zusammen nach besseren Lösungen suchen"

Manfred Frietsch

Von Manfred Frietsch

Sa, 13. Juni 2015

Merdingen

Der Vorschlag des Ihringers Karl-Heinz Möller zur einer alternativen B 31 greift Schwächen der Plantrasse auf, stößt aber auf geteiltes Echo, vor allem bei Landwirten.

GOTTENHEIM/MERDINGEN. Seit fast drei Jahren ist die B 31 West von der Autobahn bis Gottenheim fertig gebaut und unter Verkehr. Die Planung der Fortsetzung bis Breisach hingegen ruht seit bald vier Jahren, nicht jedoch die Debatte um das Ob und vor allem das Wie eines Weiterbaus. Der Vorschlag des Ihringers Karl-Heinz Möller (die BZ berichtete) verschafft ihr neue Nahrung, gerade auch in Gottenheim und Merdingen. Denn dort verläuft die von Möller ausgetüftelte Alternative.

Seine Vorschläge hat Möller schon mit dem einen oder anderen Kommunalpolitiker erörtert – am Kaiserstuhl, und ist dort auf Interesse gestoßen. "Mit uns hat da noch keiner geredet", heißt es am Tuniberg, sowohl vom Merdinger Gemeinderat Harald Wochner wie von Jörg Hunn, Gemeinderat in Gottenheim. So gänzlich überrascht sind sie aber beide nicht, denn sie wissen, dass es alternative Überlegungen zur Trassenführung gab und gibt.

Die Nordtrasse, Basis des vom Land auf Eis gelegten Planfeststellungsverfahrens des Regierungspräsidiums (RP) ist vor allem in Wasenweiler – wegen der Nähe zur Wohnbebauung– umstritten, und ebenso in Ihringen, dort wegen des Abschneidens des Schwimmbades sowie wegen des Knoten am Winklerberg. Die Südtrasse hingegen stößt auf wenig Gegenliebe in Merdingen und wurde auch wegen der um knapp 800 Meter längeren Streckenführung vom RP verworfen.

Genau dazu hat Möller nun kürzere Variante vorgeschlagen: ...

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