Hexental/Batzenberg

Carsharing: In der Stadt ein Hit, auf dem Land ein Flop

Julius Steckmeister

Von Julius Steckmeister

Mo, 18. Mai 2015 um 08:31 Uhr

Merzhausen

Was in Städten längst läuft, will auf dem Land nicht recht funktionieren: In der Region rund ums Hexental und den Batzenberg hat Carsharing noch einen schweren Stand. Das soll sich ändern.

Im Dezember hatte der Auer Gemeinderat beschlossen, zu prüfen, ob sich genug Interessenten für die Stationierung eines Carsharing-Fahrzeugs finden würden. Zum Info-Abend Ende April verirrten sich aber gerade einmal drei Bürger in das Bürgerhaus, um den Ausführungen von "Stadtmobil"-Mitbegründer Matthias-Martin Lübke zu lauschen. Mit dem geteilten Auto, das für viele Städter immer selbstverständlicher wird, tut man sich auf dem Lande noch schwer. Und das nicht nur in Au. Wir haben uns umgeschaut, wie der Stand in den Gemeinden ist.

Das Konzept
"Man muss sich um nichts kümmern", benennen Iris Papke und Patrick von Stackelberg einen der vielen Vorteile des geborgten Kraftfahrzeugs. Keine Werkstatt , kein TÜV, keine laufenden Kosten. Sie wohnen in Au, haben kein Auto, sind seit rund 20 Jahren Mitglied bei Stadtmobil Südbaden beziehungsweise dem 1991 zunächst als Verein gegründeten Vorläufer der heutigen Aktiengesellschaft und wünschen sich ein Fahrzeug für ihre Heimatgemeinde. Denn das nächste Auto zum Teilen steht in Merzhausen. Carsharing sei praktisch, da man sich für jeden Anlass ein passendes Fahrzeug aussuchen könne – vom Van für den Gruppenausflug bis zum Kombi für den Möbelkauf. "Und Carsharing hat auch einen Spaßfaktor", betont Papke, denn in der knapp 180 Fahrzeuge umfassenden ...

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