Mit weltweiter Dringlichkeit

dpa

Von dpa

Fr, 20. November 2020

Kultur

Black Lives Matter wichtigster Akteur im Kunstjahr 2020.

Die internationale Menschenrechtsbewegung Black Lives Matter ist nach Einschätzung des Kunstmagazins Monopol der wichtigste Akteur des laufenden Kunstjahres. So hätten die neuen Emanzipationsbewegungen in Folge von Black Lives Matter es geschafft, die Themen Kolonialismus und Rassismus auf der ganzen Welt und mit einer ganz neuen Dringlichkeit auf die Agenda zu setzen, begründete das Magazin die Entscheidung. Aus Sicht des Magazins gibt es auch Auswirkungen auf etablierte Kultureinrichtungen, die sich nun um "mehr Diversität bei Programm und Personal, um Dekolonisierung ihrer Sammlungen" bemühten. So verändere sich die Kulturlandschaft.

Eine "spezielle Erwähnung" nebst Platz zehn ist Monopol die Öffentliche Hand wert, "die in Deutschland im Corona-Jahr das Sterben vieler Kunstinstitutionen verhindert hat".