EU wirbt um den Westbalkan

Daniela Weingärtner und Christopher Ziedler

Von Daniela Weingärtner & Christopher Ziedler

Do, 17. Mai 2018

Ausland

BZ Plus Ein Gipfeltreffen am Donnerstag soll helfen, Staaten wie Serbien näher an die Union heranzuholen.

SOFIA. Albanien, Mazedonien, Montenegro und Serbien sind offizielle EU-Beitrittskandidaten, das Kosovo und Bosnien-Herzegowina "potenzielle Kandidaten". Doch die Begeisterung in der EU für Erweiterungen ist im Moment nicht groß. Zum ersten Mal seit 2003 treffen sich an diesem Donnerstag die EU-Regierungschefs mit ihren Kollegen aus sechs Westbalkanstaaten, um den Fortschritt der Beitrittsgespräche zu messen.

Es ist kein Zufall, dass das unter bulgarischer Ratspräsidentschaft geschieht, denn das Land an der südöstlichen Außengrenze der EU hat großes Interesse daran, den geographischen Flickenteppich an seiner Westgrenze solide mit der EU zu vernähen. So sagt der österreichische EU-Kommissar Johannes Hahn, zuständig für Erweiterungsverhandlungen: "Bei diesem ersten Westbalkan-Gipfel seit 15 Jahren steht tatsächlich unsere eigene Glaubwürdigkeit auf dem Spiel. Der Region wird ...

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