Weltreisender

Geklautes Fahrrad löst Debatte zwischen Nord- und Süditalien aus

Julius Müller-Meiningen

Von Julius Müller-Meiningen

Do, 12. Oktober 2017 um 00:00 Uhr

Panorama

BZ Plus Einem Globetrotter wird in Neapel das Fahrrad geklaut – nachdem es schon mehr als 10.000 Kilometer und zwei Kontinente in den Speichen hatte. Nun beschimpfen sich Nord- und Süditaliener.

ROM. Neapel sehen und sterben! So sagt es der Volksmund. Etienne Godard hatte vor Tagen ein ähnliches Erlebnis. Der 30-jährige Franzose aus Rouen ist derzeit mit seiner Frau Mathilde auf Weltumrundung, mit dem Fahrrad. Die beiden kamen nach Neapel, im Seebad Castel Volturno nördlich der Stadt wollten sie sich im Meer abkühlen und ließen kurzzeitig ihre Fahrräder unbeaufsichtigt am Strand. "Wirklich nur fünf Minuten", schwört Godard. Als er zurückkam, sei er fast gestorben, berichtete der Arzt. Das Rad war weg.

Neben seinem Trekkingrad, das schon mehr als 10 000 Kilometer und zwei Kontinente in den Speichen hatte, fehlten vier vollbeladene Fahrradtaschen samt Fotoapparat, Smartphone, Campingausrüstung und Brillen. In insgesamt elf Monaten hatten die beiden Globetrotter Hongkong, China, Indonesien, Indien und die Türkei ...

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