Vom Hass getrieben

dpa

Von dpa

Di, 22. September 2009

Panorama

Amokläufer von Ansbach wollte möglichst viele Menschen töten / Polizei findet Briefe

ANSBACH (epd/dpa). Hass auf die Menschen und die Institution Schule war offenbar das Motiv des Amokläufers von Ansbach. Dies gehe aus Schriftstücken hervor, die auf dem Computer des 18-Jährigen entdeckt worden seien, sagte Oberstaatsanwältin Gudrun Lehnberger am Montag. Die Polizei hatte am Wochenende eindeutiges Beweismaterial aus dem Zimmer des Schülers ausgewertet.

Demnach fühlte sich der 18-Jährige ungerecht behandelt und ausgegrenzt, sagte die Oberstaatsanwältin. Mit seiner Tat wollte der Amokläufer offenbar möglichst viele Schüler und Lehrer töten. Er selbst habe einkalkuliert, von der Polizei getötet zu werden. Der 18-jährige Georg R. hatte am Donnerstag an seiner Schule Brandsätze in Klassenzimmer geworfen und mit einer Axt um sich geschlagen. Zehn Menschen wurden verletzt, ein Mädchen schwebte nach der Tat in ...

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