Wenig Regen, dafür viel Sonne

dpa

Von dpa

Mi, 30. September 2020

Panorama

DWD: September war warm.

Trockenheit und viel Sonne haben das Wetter im September geprägt. Mit im Schnitt nur knapp 50 Litern pro Quadratmeter blieben die Niederschläge um etwa ein Fünftel unter dem vieljährigen Durchschnitt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Offenbach mitteilte.

Das ersehnte Nass, das dann Richtung Monatsende fiel, verteilte sich ungleichmäßig. Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Hessen erreichte in der Summe gerade einmal die Hälfte der zu erwartenden Menge. Vorn lagen der Alpenrand und der Südschwarzwald mit mehr als 150 Litern.

Mit im Schnitt 14,8 Grad war es um 1,5 Grad wärmer als in der Referenzperiode von 1961 bis 1990. Im Vergleich zur wärmeren Periode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung 1,3 Grad. Der Südwesten konnte sich teils über 18 Sommertage mit mindestens 25 Grad freuen. Den höchsten Wert erreichte Trier-Petrisberg am 15. September mit 34,8 Grad. Nachts wurde es dagegen schon richtig kalt: Im Nordosten sanken die Frühwerte am 19. September in den leichten Frostbereich, am kältesten war es am 28. September in Messstetten im Zollernalbkreis mit minus zwei Grad. Die Sonne schien den vorläufigen Daten zufolge 206 Stunden lang, üblich sind 150 Stunden.