Gut gewappnet

SP-X

Von SP-X

Sa, 10. August 2019

Auto & Mobilität

MODELLPFLEGE: Renault Zoe.

Mit einem umfangreichen Upgrade will sich der Renault Zoe gegen die absehbar wachsende Konkurrenz im Segment der elektrischen Stadtautos wappnen. So wird der Kleinwagen mit größerem Akku, stärkerem Motor und gelifteter Optik aufgewertet.

Der Einstiegspreis von 21 900 Euro hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht geändert, die Technik aber schon: An Stelle des bisherigen 22-kWh-Akkus ist nun die größere Variante mit 41 kWh an Bord, für die 74 statt wie bislang 69 Euro Miete pro Monat fällig werden. Den Antrieb übernimmt ein E-Motor mit 80 kW/108 PS.

Neu im Programm ist eine Ausführung mit 52-kWh-Akku und einer Reichweite von bis zu 390 Kilometern. Sie gibt es ab 23 900 Euro plus Batteriemiete. Wer neben dem größten Stromspeicher auch den größeren Motor (100 kW/135 PS) will, zahlt ab 25 900 Euro exklusive monatlicher Mietgebühr. Alternativ kann der Energiespeicher unabhängig von Kapazität und Fahrzeugvariante für 8090 Euro gekauft werden.

Neu ist im Zoe der B-Modus: Der lässt sich wählen und verstärkt die Rekuperation so, dass sich der Renault quasi nur mit dem Fahrpedal steuern lässt. Nimmt man den Fuß vom Gas, soll der Zoe allein durch die Energierückgewinnung so stark verzögern, dass man nur selten das Bremspedal benötigt. Erstmals gibt es für das Schnellladen einen CCS-Anschluss, über den der Zoe Gleichstrom tankt.

Dazu gibt es neue Assistenten: Der Renault erkennt Verkehrsschilder, schaltet das LED-Licht automatisch zwischen Abblend- und Fernlicht um, warnt vor Autos im toten Winkel, hält die Spur, parkt automatisch ein und tritt im Ernstfall auch von allein auf die Bremse. Abgerundet wird das Lifting von einem deutlich aufgewerteten Cockpit mit besseren Materialien, weichen Oberflächen und auf Wunsch feinem Recyling-Gewebe sowie einem leicht aufpolierten Äußeren. Am Heck fallen die neuen, filigran gezeichneten Rücklichter auf, die Front glänzt mit Blink-Blink-Dekor und einem neuen Kühlergrill.