Die Welt ist eine Google

Martin Halter

Von Martin Halter

Fr, 30. Juli 2010

Computer & Medien

"Wollen die bloß spielen oder sitzen wir schon in der Falle?": Eine Freiburger Podiumsdiskussion über den Internetkonzern Google.

"Die Welt ist ein Netz, das Netz ist Google, also ist die Erde eine Google": Der Dreisatz, den Moderator Volkhart Schönberg vom veranstaltenden Freiburger Software-Forum SPIQ aufmachte, ist mehr als nur ein Wortspiel. Binnen zwölf Jahren hat sich der Internetkonzern Google von einer kleinen, smarten Suchmaschine zu einem globalen "Triple Player" und zur teuersten Marke der Welt gemausert.

Selbst wenn Google nicht, wie Paranoiker glauben, ein Scientology-Mastermind ist, der nach totaler Kontrolle und Weltherrschaft strebt: Es ist schon eine unheimliche Datenkrake, die mit ihren Tentakeln alles und alle erfasst und durchleuchtet, die so gewonnenen Konsum- und Psycho-Profile für kontextsensitive Werbung und immer neue Geschäftszweige ausbeutet oder auch an Dritte verrät und verkauft.

Googles Stellung auf dem Informationsmarkt grenzt an ein Monopol: 90 Prozent aller Suchanfragen in Deutschland werden "gegoogelt", ein Wort, das sogar schon Eingang in den Duden gefunden hat. Dabei wird das Unternehmen, das durch Mund-zu-Mund-Propaganda und "virales Marketing" ...

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